John Sinclair 215
Das Ölmonster
von Jason Dark
(Helmut Rellegerd)
Als
Ölmonster die Angestellten in der arabischen Botschaft angreifen, gelingt es
John und Suko nach einem harten Kampf die dämonischen Wesen zu vernichten.
Nach
dem Kampf in der Botschaft werden John und Suko von Sir Powell nach
Saudi-Arabien geschickt, wo ein Dämon namens El-Chadd sein Unwesen treibt, und
mit allen Mitteln verhindern will, dass an einer Bohrstelle Öl gefördert wird.
Doch der Dämon El-Chadd scheint John und Suko bereits erwartet zu haben. Denn in Saudi-Arabien angekommen, werden John und Suko in ihrem Hotel von Ölmonstern angegriffen.
Als
der Dämon weitere Gegner gegen die beiden Yard-Beamten schickt, kommt es
schließlich in einem Einkaufszentrum zum alles entscheidenden Kampf...
- Erschienen amm 16. August 1982
-
Titelbild:
Vicente Ballestar
So richtig prickelnd ist der Sinclair-Roman "DAS
ÖLMONSTER" von HELMUT RELLERGERD nicht gerade, zumal es etwas sehr
unglaubwürdig wirkt und sehr ungewöhnlich erscheint, dass ein Dämon über eine
Ölquelle wacht und aus diesem Grund seine dämonischen Helfershelfer auf die
Menschen hetzt.
Auch die Kämpfe gegen die Ölmonster des Dämons werden
etwas übertrieben dargestellt und etwas arg in die Länge gezogen. Dagegen wird
der Dämon El-Chadd am Ende des Romans mal wieder viel zu schnell von John
Sinclair vernichtet.
Interessant an der Handlung des Romans "DAS
ÖLMONSTER" ist jedoch die Tatsache, dass der Geisterjäger diesmal
tatsächlich so schlau ist, die Gnostische Gemme als zusätzliche Waffe mitzunehmen
und sie gegen seine dämonischen Gegner einzusetzen, da das Kreuz, wie er
richtig vermutet, gegen die fremde Magie keine Wirkung zeigt bzw. zeigen wird.
"Zum Glück trug ich nicht nur das Kreuz, sondern auch die Gemme bei mir. Oft zum Einsatz gekommen, war sie nicht, doch ihr Ursprung lag im Orient. Die Gemme, von den Gnostikern, einer religiösen Sekte, erschaffen, hatte ich einmal in Ägypten bekommen.
Es war ein ovaler, grünlich schimmernder Stein, auf dessen Oberseite eine Schlange zu sehen war, die sich selbst in den Schwanz biß.
Dieses Motiv sollte den Kreislauf der Welt demonstrieren. Den Anfang und das Ende. Alpha und Omega.
Und es sollte ferner aussagen, daß alles miteinander irgendwie in Verbindung stand, schien es auch noch so fremd und unwahrscheinlich zu sein.
Ich hatte erlebt, daß mein Kreuz gegen fremde Magien kaum oder keine Wirkung zeigte. Und hier schien ich es mit einer fremden Magie zu tun haben, deshalb nahm ich die Gemme.
Und so ist es letztendlich der Einsatz der Gemme, wodurch der Sinclair-Roman "DAS ÖLMONSTER" punkten kann, obwohl die Handlung selbst leider nicht sehr viel hergibt.
© by Ingo Löchel
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