Tony Ballard 40
Ein Monster namens “Charlie”
von A.F Morland (Friedrich Tenkrat)
Als die Tochter eines Geschäftspartners von Tucker
Peckinpah entführt wird, wendet dieser sich an Tony Ballard, der schnell
herausfindet, dass die Entführer monströse Ameisen einsetzen, mit denen er
ebenfalls konfrontiert wird, als der Gegner merkt, dass er ermittelt.
Dabei gelingt es ihm weder, den ersten Angriff
abzuwehren, noch die Entführung seiner Freundin Vicky zu verhindern, die von
den Ameisen selbst verschleppt wird.
Am Ende stellt sich heraus, dass ein Konkurrent des Betroffenen sich mit Atax verbündete...
...welcher sich in eine Ameisenkönigin
verwandeln und so die Ameisen produzieren kann. Diese kann Ballard jedoch schließlich vernichten und
die beiden entführten Frauen retten.
- Erschienen am 30. März 1984
Obwohl der Titel vermuten
lässt, dass es hier nur um ein einzelnes Monster geht, bekommt Ballard es mit
mehreren Exemplaren zu tun, die ihm anfangs schwer zusetzen, worauf Vicky dann
mal wieder entführt wird. Nicht etwa von den Gangstern, mit denen der Entführer
arbeitet, sondern von den Monster - Ameisen selbst.
Später hat er dann
vergleichsweise leichtes Spiel mit den Ameisen, gerät trotz Überzahl des
Gegners kaum mehr in Bedrängnis und kann sie mittels Flammenwerfer oder einem
Schuss in die Augen töten.
Bis dahin muss man sich gerade
in der ersten Hälfte durch eine wieder zu umfangreiche Nebenhandlung quälen,
bis es am Ende dann gegen den Erzfeind Atax geht, der sich hier in eine
Ameisenkönigin verwandeln und als solche die Monster - Ameisen selbst
produzieren kann.
Scheinbar wollte der Autor hier
unbedingt einen Bezug zu einem der Hauptgegner schaffen, um eine Erklärung für
das Auftauchen der Ameisen zu liefern, die aber eher konstruiert und - wenn man
sich Atax bisherige Auftritte anschaut - unglaubwürdig erscheint. Zumal er sich
dann auch einfach von dieser Gestalt lösen kann, worauf Ballard sie natürlich
vernichtet.
© by Stefan Robijn
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