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Mittwoch, 26. März 2025

In der Falle des Schattenfürsten

Macabros 28

In der Falle des Schattenfürsten

von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

Nach seinem Gedächtnisverlust ist Hellmark weiter als Kaphoon in der Vergangenheit Xantilons unterwegs und trifft auf Cynthia Moreen aus der Gegenwart, welche ihm erzählt, dass sie in ihren Träumen mit einem Wächter sieben Felsentore öffnen muss, um dem Schattenfürsten den Weg in unsere Welt zu weisen.

Der Krieger Varok, mit dem Björn sich anfreundet, warnt ihn jedoch vor dem Wächter, und sie versuchen gemeinsam zu verhindern, dass auch das siebte und letzte Tor geöffnet wird.

Schließlich begegnet Björn dem Schattenfürsten in der toten Stadt...

...der sich als Gott ausgibt und behauptet, ihn im Kampf gegen die Dämonen unterstützen zu wollen.

  • Erschienen: 16. September 1975
  • Titelbild: Lonati

Die Zahl sieben scheint es dem Autor angetan zu haben. So gibt es die sieben Augen des Schwarzen Manja und auch hier sind es sieben Tore, die geöffnet werden müssen, um den Schattenfürsten zu befreien.

Dass dieser Björn angeblich helfen will, ist zwar eine interessante Idee, allerdings sind seine wahren Absichten dann wieder vorhersehbar, zumal er im Xantilon-Zyklus auch keine große Rolle spielt.

Das gilt auch für einen Großteil der Nebenhandlung, in der Cynthia von ihrer Schwester um ihr Erbe betrogen wird, wobei hier nur das Öffnen der Felsentore von Belang für die Handlung ist.

Auch wenn Björn hier auf sein späteres Pferd Yümaho trifft, wirkt der Roman nicht wie Teil eines Zyklus, sondern eher wie ein Einzelroman, der sich vor dem Hintergrund des alten Xantilon abspielt, was sich auch mit den folgenden Bänden nicht ändern wird.

 © by Stefan Robijn

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