Macabros 28
In der Falle des Schattenfürsten
von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)
Nach seinem Gedächtnisverlust
ist Hellmark weiter als Kaphoon in der Vergangenheit Xantilons unterwegs und
trifft auf Cynthia Moreen aus der Gegenwart, welche ihm erzählt, dass sie in
ihren Träumen mit einem Wächter sieben Felsentore öffnen muss, um dem
Schattenfürsten den Weg in unsere Welt zu weisen.
Der Krieger Varok, mit dem Björn sich anfreundet, warnt ihn jedoch vor dem Wächter, und sie versuchen gemeinsam zu verhindern, dass auch das siebte und letzte Tor geöffnet wird.
Schließlich begegnet Björn dem Schattenfürsten in der toten Stadt...
...der sich als Gott ausgibt und behauptet,
ihn im Kampf gegen die Dämonen unterstützen zu wollen.
- Erschienen: 16. September 1975
-
Titelbild: Lonati
Die Zahl sieben scheint es dem
Autor angetan zu haben. So gibt es die sieben Augen des Schwarzen Manja und
auch hier sind es sieben Tore, die geöffnet werden müssen, um den
Schattenfürsten zu befreien.
Dass dieser Björn angeblich
helfen will, ist zwar eine interessante Idee, allerdings sind seine wahren
Absichten dann wieder vorhersehbar, zumal er im Xantilon-Zyklus auch keine
große Rolle spielt.
Das gilt auch für einen
Großteil der Nebenhandlung, in der Cynthia von ihrer Schwester um ihr Erbe
betrogen wird, wobei hier nur das Öffnen der Felsentore von Belang für die
Handlung ist.
Auch wenn Björn hier auf sein
späteres Pferd Yümaho trifft, wirkt der Roman nicht wie Teil eines Zyklus,
sondern eher wie ein Einzelroman, der sich vor dem Hintergrund des alten
Xantilon abspielt, was sich auch mit den folgenden Bänden nicht ändern wird.
© by Stefan Robijn
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