John Sinclair 213
Colette und ihr Fallbeil
von Jason Dark
(Helmut Rellergerd)
Während
der Reporter Bill Conolly im Auftrag einer Zeitung durch den Elsaß reist, stößt
er bei seinen Recherchen für seinen Artikel auf ein Gasthaus, das auch
"Haus der hundert Köpfe" genannt wird.
Auf
dem Weg dorthin taucht plötzlich mitten auf der Fahrbahn eine Guillotine vor
ihm auf und eine blonde Frau schleift einen gefesselten Mann zur Richtstätte
und köpft ihn damit.
Sekunden nach dem Gesehenen löst sich nicht nur die Guillotine, sondern auch die Frau mit der Leiche und dessen Torso vor seinen Augen in Luft auf.
Als
Bill das Gasthaus endlich erreicht, verständigt er seinen alten Freund John
Sinclair über den mysteriösen Vorgang, der zusagt, zu kommen.
Währenddessen
erfährt Bill von der Tochter des Wirtshausehepaares die Geschichten von Manon
Descartes, die vor 150 Jahren zum Tode durch die Guillotine verurteil wurde.
Als
Manon jedoch ihren Kopf unter das Schafott gelegt hatte und der Henker das
Fallbeil in Bewegung setzte, traf es zwar den Hals der Frau, aber die Schneide
hackte den Kopf von Manon Descartes nicht ab.
Daraufhin
gerieten die Leute, die der Hinrichtung zugeschaut hatten, in Panik. Danach
verschwand sowohl Manon als auch die Guillotine. Zurück blieb nur der abgeschlagene
Kopf des Henkers.
Als
auch Bill unter dem Bann von Manon Descartes gerät und John und Suko endlich im
Gasthaus auftauchen, überschlagen sich die Ereignisse...
- Erschienen am 2. August 1982
- Titelbild: Vicente Ballestar
-
Ein
Roman mit Bill Conolly
Mit "COLETTE UND IHR FALLBEIL" präsentiert der
Autor HELMUT RELLERGERD zwar einen durchaus unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman,
der aber aufgrund seiner etwas arg in die Länge gezogenen und arg konstruierten
Handlung kein Highlight der Serie ist.
Das einzige interessante an dem Horror-Roman ist, dass
John Sinclair und Suko erst sehr spät im Roman auftauchen, und sich der
Hauptteil der Handlung mit dem Reporter Bill Conolly beschäftigt.
© by Ingo Löchel
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