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Mittwoch, 26. März 2025

Colette und ihr Fallbeil

John Sinclair 213

Colette und ihr Fallbeil

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Während der Reporter Bill Conolly im Auftrag einer Zeitung durch den Elsaß reist, stößt er bei seinen Recherchen für seinen Artikel auf ein Gasthaus, das auch "Haus der hundert Köpfe" genannt wird.

Auf dem Weg dorthin taucht plötzlich mitten auf der Fahrbahn eine Guillotine vor ihm auf und eine blonde Frau schleift einen gefesselten Mann zur Richtstätte und köpft ihn damit.

Sekunden nach dem Gesehenen löst sich nicht nur die Guillotine, sondern auch die Frau mit der Leiche und dessen Torso vor seinen Augen in Luft auf.

Als Bill das Gasthaus endlich erreicht, verständigt er seinen alten Freund John Sinclair über den mysteriösen Vorgang, der zusagt, zu kommen.

Währenddessen erfährt Bill von der Tochter des Wirtshausehepaares die Geschichten von Manon Descartes, die vor 150 Jahren zum Tode durch die Guillotine verurteil wurde.

Als Manon jedoch ihren Kopf unter das Schafott gelegt hatte und der Henker das Fallbeil in Bewegung setzte, traf es zwar den Hals der Frau, aber die Schneide hackte den Kopf von Manon Descartes nicht ab.

Daraufhin gerieten die Leute, die der Hinrichtung zugeschaut hatten, in Panik. Danach verschwand sowohl Manon als auch die Guillotine. Zurück blieb nur der abgeschlagene Kopf des Henkers.

Als auch Bill unter dem Bann von Manon Descartes gerät und John und Suko endlich im Gasthaus auftauchen, überschlagen sich die Ereignisse...

  • Erschienen am 2. August 1982
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Bill Conolly

Mit "COLETTE UND IHR FALLBEIL" präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD zwar einen durchaus unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman, der aber aufgrund seiner etwas arg in die Länge gezogenen und arg konstruierten Handlung kein Highlight der Serie ist.

Das einzige interessante an dem Horror-Roman ist, dass John Sinclair und Suko erst sehr spät im Roman auftauchen, und sich der Hauptteil der Handlung mit dem Reporter Bill Conolly beschäftigt.

© by Ingo Löchel

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