In Rio wartet der Tod
von Valerie Moolman
Sie nennen Nick Carter den „Killmaster“, der der beste
Agent der Organisation AXE ist.
Carter jagt Mörder und stellt Spione. Seine Aufträge
führen ihn an alle Brennpunkte der Welt; er kennt New York genauso gut wie
London, Rio oder Casablanca.
Nick Carter ist ein harter Mann, der erbarmungslos
zuschlägt, wenn es gilt, einen Gegner unschädlich zu machen.
Seine Waffen Pierre (Gasgranate), Hugo (Stilett) und Wilhelmina (Luger) sind bei jeden seiner Einsätze dabei und haben ihm schon so manches Mal das Leben gerettet.
Da innerhalb kürzester Zeit die sechs CIA-Agenten Maria
Cabra, Miguel de Freitas, Pierce
Langley, Carlos Brenha, João de Santos und John Silas Appelbaum in Rio de
Janeiro verschwunden sind, bittet die CIA die Organisation AXE um Schützenhilfe,
woraufhin Nick Carter zusammen mit seiner Kollegin Rosalind Adler nach
Brasilien geschickt wird.
Dort tritt Carter als zwielichtiger Millionär und
Geschäftsmanns Robert Milbank und Rosalind Adler als dessen Geliebte Rosita
Montez auf.
Carter nutzt seinen scheinbaren Reichtum und
Einfluss, um in die höheren gesellschaftlichen Kreise von Rio de Janeiro
vorzudringen, und lernt dort unter anderem die Society-Lady Carla Langley
kennen, die Ehefrau des verschwundenen CIA-Agenten Pierce Langley.
Unterdessen untersucht die AXE-Agentin Adler den Hintergrund des vermissten Agenten Carlos Brenha, des stellvertretenden Kurators eines örtlichen Museums. Dabei rückt ein zwielichtiger Nachtclub in den Fokus ihrer Ermittlungen…
- Erschienen im Jahr 1969
- Loh Verlag
- Originaltitel: Checkmate in Rio (1964)
- Nick Carter 3
Im Jahr 1964 erschien nach
“CHINA DOLL” (deutscher Titel: “Karatekiller – sechster Band der “Nick
Carter”-Reihe des Loh Verlages) mit „CHECKMATE IN RIO“ der dritte „NICK
CARTER“-Roman, der 1969 in Deutschland
unter dem Titel „IN RIO WARTET DER TOD“ im Loh Verlag veröffentlicht wurde.
Mit „IN RIO WARTET DER TOD“
präsentiert die Autorin VALERIE MOOLMAN einen unterhaltsamen Agenten-Thriller,
der allerding nicht die Qualität des ersten „NICK CARTER“-Romans „DIE MÖRDER STEHEN SCHLANGE“ erreicht.
Denn der dritte „NICK CARTER“-Roman
hat mit einigen Längen und Ungereimtheiten zu kämpfen, die etwas den Lesegenuss
des Buches mindern. Dafür kann der Agenten-Thriller „IN RIO WARTER DER TOD“ aber
mit einigen überraschenden Wendungen punkten. Insbesondere auch was die Person
betrifft, die für das Verschwinden und für die Ermordung der CIA-Agenten verantwortlich
ist.
© by Ingo Löchel

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