John Sinclair 2511
Höllenfahrt der Teufelstochtger
von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)
Während
John Sinclair das Tor zur Hölle durchschreitet, wo er auf ein achtjähriges
Mädchen trifft und das goldene Schwert von Kara in seinen Besitz bringen kann, müssen
Bill Conolly, Mandra Korab, Cruciata und Grayson durch die Worte von Myxin erkennen,
dass sich der Friedhof der Dämonen im Inneren des Würfels des Unheils befindet,
dessen Besitzer der Spuk ist.
Doch sie erfahren noch mehr.
Myxin hat einen Deal mit dem Spuk geschlossen...
...um ihm die Seele von Asmodina zu bringen, so dass der Spuk sie (bis auf Cruciata) schließlich aus dem Friedhof der
Dämonen herausholt, woraufhin sie ebenfalls in der Hölle landen, wo Myxin, Bill
Conolly, Mandra Korab, und Grayson mit den vier Höllenreitern konfrontiert
werden.
Aber
auch Suko hat zusammen mit Asmodina nach ihrer Flucht mit den Würfel des Heils
mit einigen Problemen in der Hölle zu kämpfen…
- Erschienen am 22. August 2026
-
Titelbild:
Thomas Greiwe
Wenn man als Leser der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“
denkt, es kann nicht noch schlimmer werden, als in den ersten beiden Bänden der
„ASMODINA“-Trilogie, der hat sich leider geirrt.
Denn in dem „JOHN SINCLAIR-Roman „HÖLLENFAHRT DER
TEUFELSTOCHTER“ bewahrheitet sich leider das Sprichwort „Schlimmer geht immer“!
Wie war das noch einmal mit der Beendigung des Lilith-Handlungsstrangs?
Ein klarer Schnitt ist nach dem Tod der Dämonin
nie erfolgt. Lilith ist zwar tot, ist aber in der Serie immer noch präsent und
dominierend.
Auch ein „Neuanfang“ oder eine „Neuausrichtung“ der
Horror-Serie war nach Band 2500 nicht zu erkennen. Denn es ging in der Serie so
weiter wie bisher.
Nach ihrer erneuten Rückkehr ist die
Teufelstochter Asmodina nun durch Liliths Herz, etc. zu Lilith 2.0 geworden
(was natürlich alles vor ihrem Tod von Lilith geplant worden ist und somit wird das nervige Intrigenspiel
mit Asmodina als neue Lilith munter in der Serie weitergehen bzw.vom Autor IAN ROLF HILL fortgeführt.
Es hat sich also in der Horror-Serie
„GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ rein gar nichts geändert.
Stattdessen scheint sich die Serie im Kreis zu drehen und sich die Ereignisse, etc. ständig zu wiederholen, weil dem Autor IAN ROL HILL anscheinend überhaupt nichts mehr Interessantes und vernünftiges einfällt, und er seine Finger (aus welchen Gründen auch immer) einfach nicht von seiner Lilith lassen kann, die er ja nun in Gestalt der Dämonin Asmodina zurückgeholt hat.
Im Verlauf der Handlung von „HÖLLENFAHRT DER TEUFELSTOCHER“ fragt
man sich zudem, was überhaupt die vier Horror-Reiter im Roman zu suchen haben,
die für die Handlung des Romans völlig unrelevant sind und die anscheinend nur dazu
dienen, dass der Autor IAN ROLF HILL mal wieder seinen oberflächlichen Action-Firlefanz
abziehen kann, um damit die Seiten seines ziemlich handlungsarmen Romans künstlich zu füllen.
Hinzu kommt, dass unter anderem auch die
Sache mit Myxin und dem Spuk überhaupt keinen Sinn ergibt. Der Spuk hat Myxin (seit
er gestorben ist) ständig gequält und gefoltert, doch trotzdem bietet Myxin dem
Spuk an, Asmodina zu jagen, woraufhin ihm der Spuk letztendlich ein Bündnis
anbietet.
Keinen Sinn macht es auch, dass John
Sinclair, nachdem er das Tor der Hölle durchschritten hat, so problemlos das
goldene Schwert von Kara in seinen Besitz bringen kann, dass doch verschollen
war.
Und auch bei der Entscheidung von John
Sinclair, den künstlichen Körper von Asmodina nicht zu vernichten, zweifelt man
nicht zum ersten Mal an dessen Verstand bzw. Geisteszustand.
Wie man von der Facebook-Seite des Autors IAN
ROLF HILL erfährt, soll diese ASMODINA-Trilogie
„eine Hommage an die allererste John Sinclair-Trilogie, in der Myxin erweckte wurde, aber auch an die ersten großen Jubiläumstrilogien um die Vernichtung des Schwarzen Tods und den Konflikt zwischen Asmodina und der Mordliga“
sein, wovon
mir beim Lesen der drei Romane allerdings überhaupt nichts aufgefallen ist.
Und wenn diese „ASMODINA“-Trilogie tatsächlich
eine Hommage an die erwähnten Trilogien von HELMUT RELLERGERD sein soll, ist
sie eine ziemlich schlechte Hommage geworden.
Aber da fällt mir ein, etwas hat sich doch in
der Serie „GEISTERJHÄGER JOHN SINCLAIR“ geändert.
Der Autor HELMUT RELLEGERD, der Erfinder der Serie und der Erfinder der Figur
des John Sinclairs, wurde komplett aus der Serie entfernt.
Denn nachdem er im Jahr 2025 aus der Horror-Serie
ausgestiegen ist, wird die Serie seit den 2500er Bänden nun als „DIE
ERFOLGREICHSTE HORROR-SERIE DER WELT“ bezeichnet, so dass überhaupt nichts mehr
auf den Autor HELMUT RELLERGERD hinweist…
Fazit
Das war meine letzte „JOHN SINCLAIR“-Rezension
auf den Seiten meines Online-Magazins „THE BLACK STONE MAGAZINE“. Weitere
werden von mir nicht mehr erscheinen.
Die Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ ist einfach zu schlecht und völlig uninteressant geworden, insbesondere auch weil man immer den gleichen aufgewärmten Kram präsentiert bekommt.
Zudem habe ich keine Lust mehr, weiterhin solch oberflächlich geschriebene
08/15-Horror-Romanen nach Schema-F zu lesen, die aufgrund ihrer völlig unlogischen und unglaubwürdigen Geschichten überhaupt keinen Sinn machen bzw. überhaupt keinen Sinn ergeben.
Zudem macht der Autor IAN ROLF HILL nach wie vor in der Serie, was er will und schreibt weiterhin die Serie und die Historie vieler Figuren nach seinem Gutdünken um, obwohl er doch immer behauptet, ein so großer Fan der Serie "GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR" zu sein, was deutlich zeigt, wie wenig Respekt er vor dem Werk von HELMUT RELLERGERD in Wirklichkeit hat.
Denn was erfahren wir unter anderem in
„HÖLLENFAHRT DER TEUFELSTOCHTER“?
Myxin ist der Mörder von Karas Mutter.
Das wusste selbst der Autor HELMUT RELLERGERD
anscheinend noch nicht, der viele Jahrzehnte der Hauptautor der Horror-Serie gewesen ist,
und auch Kara nicht, deren Erinnerung plötzlich durch Asmodina aufgefrischt
wurde...
Zum Ende des Artikels noch ein paar Worte zur Weißen
Macht, des Geheimdienstes des Vatikans, der ja auch eine gewisse Rolle in der „ASMODINA“-Trilogie gespielt hat.
Davina McCarthy, die Chefin des Geheimdienstes des
Vatikans, besitzt keine Waffen oder Mittel um sich, ihre Mitarbeiter und das
Hauptquartier der Weißen Macht vor dämonischen Einflüssen und Angriffen zu
schützen?
Stattdessen spaziert da irgendeine unbekannte Person in
dieses anscheinend völlig ungeschützte und ungesicherte Hauptquartier und
stiehl das Herz von Lilith?
Wie lange existiert der Vatikan schon? Sehr lange. Und
der Vatikan besitzt aufgrund seiner langen Existenz keine Waffen, etc., die
gegen Dämonen schützen oder sie gar vernichten können?
Und wo sind die vielen Mitarbeiter und Agenten der Weißen
Macht, des Geheimdienstes des Vatikans, der wie alle Geheimdienste auch
weltweit operiert?
Ich muss sagen, dass wirkt doch alles sehr unrealistisch,
unglaubwürdig und nicht sehr logisch durchdacht.
Vielleicht sollte der Serien-Hauptautor IAN ROLF HILL unter
anderem wirklich mal überlegen, ob er John Sinclair nicht als neuen Agenten der
Weißen Macht einsetzt und agieren lässt, so dass der Geisterjäger problemlos
weltweit agieren und zukünftige seine neuen Fälle lösen kann. Somit wäre
wenigstens in dieser Hinsicht eine gewisse (auch logisch nachvollziehbare)
Neuausrichtung der Serie gelungen…
Und damit wäre auch das ständige Herumgemache mit der Auflösung der Sonderabteilung und die Arbeit des Geisterjägers bei Scotland Yard endlich vom Tisch und der Protagonist John Sinclair könnte diesbezüglich einen effektiven Neuanfang als Geisterjäger wagen bzw. starten…
© by Ingo Löchel

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