John Sincair 2510
Friedhof der Dämonen (Teil 2)
von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)
Während
sich Mandra Korab und Cruciatas auf dem Friedhof der Dämonen befinden, wo die
beiden nicht nur in eine Todesfalle geraten, sondern auch noch mit dessen riesenhaften
Wächter, dem Totengräber, konfrontiert werden, fliegen Bill Conolly und Grayson
per Hubschrauber zu den Flammenden Steinen.
Während des Fluges werden sie vom Spuk angegriffen, wodurch sie ebenfalls zum Friedhof der Dämonen gelangen, wo sie mit dem Hubschrauber notlanden müssen.
Unterdessen
befindet sich John Sinclair nach den Ereignissen im Irak bei Davina McCarthy,
der Chefin der Weißen Macht, des Geheimdienstes des Vatikans, die ihm mitteilt,
dass das Herz von Lilith verschwunden ist, das von einer unbekannten Person
gestohlen wurde.
John
Sinclair geht davon aus, dass die „Kinder der Großen Mutter“, die Anhänger von
Lilith, für den Diebstahl des Herzens verantwortlich sind. So machen sich John
und Davina in die Toskana auf, wo sich das Kloster der „Kinder der Großen
Mutter“ befindet.
Derweil
will Suko den Würfel des Heils (der von den Stummen Göttern erschaffen wurde)
als Druckmittel gegen den Spuk einsetzen, der im Besitz des Würfels des Unheils ist (der von den Großen
Alten geschaffen wurde).
Doch
dem Chinesen gelingt es nicht, den Würfel zu aktivieren, bis die gefangene
Asmodina einschreitet, der dies schließlich gelingt, wodurch beide zu Asmodis
gelangen, wo es zum Streit zwischen Vater und Tochter kommt.
Als
Asmodis seiner Tochter eine Lektion erteilen will, rettet sie Suko, dem es mit
Hilfe des Würfels des Heils gelingt, zusammen mit der bewusstlosen Asmodina zu
fliehen…
- Erschienen am 15. August 2026
-
Titelbild:
Thomas Greiwe
Wieso wird man in den Trilogien des Autors IAN ROLF HILL
(die immer nach Schema-F aufgebaut sind) immer mit so vielen Handlungssträngen
konfrontiert, was zur Folge hat, dass man bisweilen den Überblick verliert und man
aufgrund der Überfrachtung der Handlung auch das Interesse verliert, den Roman überhaupt
weiterzulesen bzw. zu Ende zu lesen?
Zudem ist es dadurch auch etwas schwierig, eine
vernünftige Inhaltsangabe zum Roman zu schreiben.
Doch mit was für Handlungssträngen wird der Leser im
zweiten Teil der „ASMODINA“-Trilogie konfrontiert?
Wir haben die Handlungsstränge mit
- John Sinclair und Davina
- Mandra Korab und Cruciatas
- Bill Conolly und Grayson
- Suko, Asmodis und Asmodina (wobei hier auch noch Jane Collins mitmischt)
-
sowie mit Purdy Prentiss.
Es kann aber durchaus sein, das ich den einen oder
anderen noch vergessen habe,denn im Roman taucht unter anderem auch noch Sir Powell kurz
auf.
Das macht also pro Handlungsstrang ein Fünftel, wodurch
die Romanhandlung nicht wirklich vorankommt, insbesondere wenn man bedenkt,
dass ein Heftroman nur zwischen 60 und 64 Seiten lang ist.
Stutzig wurde ich im Roman, als ich nachfolgende Satz las,
den vermutlich viele Leser einfach überlesen bzw. nicht beachtet haben.
„Der Mann, der diese Worte sprach, war kein geringer als Solo Morasso, alias Dr. Tod.“
Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl? Wird demnächst auch
noch Dr. Tod in die Serie zurückkehren, dessen Seele der Spuk erneut freilässt,
damit dieser in seinem Auftrag Asmodina vernichten soll? Was ihm ja schon
einmal gelungen ist.
Auch das Szenario mit Myxin und dem Friedhof der Dämonen
wirkt nicht sehr stimmig bzw. nicht sehr glaubwürdig und überzeugend und macht
letztendlich auch keinen Sinn.
Denn da Myxin ermordet wurde, gehört doch dessen Seele
bereits dem Spuk, mit der dieser machen kann, was er will. Also, was soll das
ganze Herumgemache mit dem Friedhof der Dämonen und der ganze actionlastige
Firlefanz, der dort geschieht?
Und wieso wurde Myxins Körper überhaupt auf dem Friedhof
der Dämonen ‚begraben‘, wo doch nur lebendige Dämonen (Verräter, Ausgestoßene
etc.) als Bestrafung ihr Dasein fristen?
Oder war Myxin doch nicht tot. Also, was jetzt? Wurde
Myxin nun ermordet oder wurde er nicht ermordet?
Doch nun ist Myxin wieder lebendig (aus welchen Gründen
auch immer)m der auf dem Friedhof der Dämonen eine ‚Wiederauferstehung‘ feiert,
was genau einer der Gründe ist, warum man die Serie „GEISTERJÄGER JOHN
SINCLAIR“ nicht mehr ernst nehmen kann und die Horror-Serie völlig
unglaubwürdig geworden ist.
Irgendeine Figur aus der Serie wird in einem Band
getötet, ermordet oder vernichtet (oder was auch immer) und einige Bände
später, zaubert der Autor IAN ROLF HILL irgendeine Lösung aus dem Haut (und sei
sie auch noch abwegig, etc.), um diese
Figur wieder in die Serie zurückkehren zu lassen, die sich danach wieder
quicklebendig in der Serie tummelt. Da kann man diese Figur doch auch gleich am
Leben lassen...
© by Ingo Löchel
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