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Mittwoch, 22. Juli 2026

Candle Light Dinner

John Sinclair 2506

Candle Light Dinner

von Henry Cardell

In seiner Wohnung findet John Sinclair eine Einladung zu einem Dinner auf dem Anwesen eines Mannes namens Desmond Cordray, wobei der Geisterjäger nicht weiß, wie dieser Brief in sein Apartment gelangt ist.

Als Anreiz für sein Erscheinen gibt es einen besonderen Leckerbissen: Das Herz von Glenda Perkins, die entführt wurde.

Auf der Rückseite der Einladung stehen noch einige Anweisungen, die John Sinclair befolgen muss, um das Leben von Glenda Perkins nicht zu gefährden.

Der Geisterjäger muss bis Mitternacht auf dem Anwesen sein. Zudem ist keine Polizei oder sonstige Begleitung erwünscht. Und er muss ohne Waffen kommen.

Nachdem er erfahren hat, dass Glenda einige Tage Urlaub genommen hat, versucht er sie im Headland Hotel im Touristenort Torquay zu erreichen, wo sie jedoch bisher nicht angekommen ist.  

So fährt John Sinclair schließlich zum Anwesen von Desmond Cordray, wo ihm erst einmal das Kreuz und die Beretta vom frankensteinhaften Diener des Hausherrn abgenommen wird..

  • Erschienen am 18. Juli 2026

Mit dem Roman „CANDLE LIGHT DINNER“ präsentiert der Autor HENRY CARDELL einen unterhaltsam geschriebenes „JOHN SINCLAIR“-Abenteuer, das allerdings mit einigen Längen zu kämpfen hat, der den Leser glücklicherweise nicht mit seitenlangen Rückschauen oder Inhaltsangaben auf vergangene Romane oder Geschehnisse nervt und bei dem ich nicht schon nach nur ein paar Seiten den Drang verspürte, mit dem Lesen des Romans aufzuhören.

Zudem wird der Titelheld John Sinclair  in „CANDLE LIGHT DINNER“ mal nicht als unfähige Witzfigur präsentiert, der sich ständig von irgendwelchen Dämonen verarschen und über den Tisch ziehen lässt.

Doch auch in diesem „JOHN SINCLAIR“-Roman  schafft es der Geisterjäger nicht, seine Gegner alleine zu besiegen, sondern benötigt die Hilfe von Glenda Perkins, die nicht nur das frankensteinähnliche Dienstmädchen Cordrays  ins Jenseits befördert, sondern dem Geisterjäger als Protagonistin des Romans auch regelrecht die Show stiehlt.

© by Ingo Löchel

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