Jerry Cotton 3594
Tod in Salzburg (Teil 1)
von Michael Blihall
Die
„Aurora“, die luxuriöse Jacht des österreichischen Industriellen Gregor
Hallstein sinkt nach einer Explosion vor der Küste von Nizza, bei der fünf
Menschen ums Leben kommen. Darunter auch zwei US-Bürger.
Bei
der Explosion verbrennen Kunstwerke von unschätzbarem Wert, die sich auf dem Weg in Hallsteins Privatsammlung
befanden.
15 Jahre später. Elena Moreau, eine Mitarbeiterin des französischen Versicherungsunternehmens AXA (Art Insurance Corporation), das Büros auf der ganzen Welt betreibt, informiert das FBI in New York City darüber...
...dass vor drei Tagen im Auktionshaus „Phillips“ in Hongkong der
Nachlass des verstorbenen Kunstsammlers Zhao Kang versteigert wurde, unter dem
sich ein Gemälde befand, das angeblich bei der Explosion der „Aurora“ verbrannte.
Das
Bild geht schließlich für acht Millionen US-Dollar an den chinesischen
Geschäftsmann Chan Lei.
Mr.
High beauftragt daraufhin die beiden FBI-Agenten Jerry Cotton und Phil Decker, obwohl
der ‚Versicherungsbetrug* nicht auf amerikanischen Boden stattgefunden hat..
Doch
da bei der Explosion der „Aurora“ zwei US-Bürger getötet wurden, sollen Jerry
und Phil wegen Mordes ermitteln.
Aber
da die beiden FBI-Agenten auch in diesem Fall keine Befugnis haben, im Ausland
bzw. in Österreich zu ermitteln, sollen die beiden eng mit den österreichischen
Behörden zusammenarbeiten, die dort die Ermittlungen durchführen.
Als auf Gregor Hallstein ein Attentat verübt wird, bei
dem sein Bodyguard ums Leben kommt, überschlagen sich die Ereignisse in
Salzburg…
- Erschienen am 2. Mai 2026
Mit „TOD IN SALZBURG“ präsentiert der Autor MICHAEL
BLIHALL einen unterhaltsam geschriebenen „JERRY COTTON“-Roman, der allerdings nicht
nur einige Längen, sondern auch ein großes Manko aufweist.
Und dieses große Manko ist der Fall an sich, auf die die
ganze Handlung von „TOD IN SALZBURG“ aufgebaut ist.
Denn wieso informiert Elena Moreau überhaupt das FBI?
Wieso nicht Interpol oder eine andere Behörde, die für Versicherungsbetrug
zuständig ist?
Denn da keine Straftat auf amerikanischen Boden
stattgefunden hat (weder beim Versicherungsbetrug noch bei der Explosion der
Jacht) hat das FBI überhaupt keine
Befugnis zu ermitteln bzw. im Ausland zu ermitteln, worüber der Autor die Leser
ja im Roman auch informiert.
Also wieso fliegen Jerry Cotton und Phil Decker dann überhaupt
nach Österreich, wenn sie dort sowieso nichts machen bzw. ausrichten können, was
insgesamt keinen Sinn ergibt und recht unglaubwürdig wirkt…
© by Ingo Löchel

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