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Donnerstag, 25. Juni 2026

Tod in Salzburg (Teil 1)

Jerry Cotton 3594

Tod in Salzburg (Teil 1)

von Michael Blihall

Die „Aurora“, die luxuriöse Jacht des österreichischen Industriellen Gregor Hallstein sinkt nach einer Explosion vor der Küste von Nizza, bei der fünf Menschen ums Leben kommen. Darunter auch zwei US-Bürger.

Bei der Explosion verbrennen Kunstwerke von unschätzbarem Wert, die  sich auf dem Weg in Hallsteins Privatsammlung befanden.

15 Jahre später. Elena Moreau, eine Mitarbeiterin des französischen Versicherungsunternehmens AXA (Art Insurance Corporation), das Büros auf der ganzen Welt  betreibt, informiert das FBI in New York City darüber...

...dass vor drei Tagen im Auktionshaus „Phillips“ in Hongkong der Nachlass des verstorbenen Kunstsammlers Zhao Kang versteigert wurde, unter dem sich ein Gemälde befand, das angeblich bei der Explosion der „Aurora“ verbrannte.

Das Bild geht schließlich für acht Millionen US-Dollar an den chinesischen Geschäftsmann Chan Lei.

Mr. High beauftragt daraufhin die beiden FBI-Agenten Jerry Cotton und Phil Decker, obwohl der ‚Versicherungsbetrug* nicht auf amerikanischen Boden stattgefunden hat..

Doch da bei der Explosion der „Aurora“ zwei US-Bürger getötet wurden, sollen Jerry und Phil wegen Mordes ermitteln.

Aber da die beiden FBI-Agenten auch in diesem Fall keine Befugnis haben, im Ausland bzw. in Österreich zu ermitteln, sollen die beiden eng mit den österreichischen Behörden zusammenarbeiten, die dort die Ermittlungen durchführen.  

Als auf Gregor Hallstein ein Attentat verübt wird, bei dem sein Bodyguard ums Leben kommt, überschlagen sich die Ereignisse in Salzburg…

  • Erschienen am 2. Mai 2026

Mit „TOD IN SALZBURG“ präsentiert der Autor MICHAEL BLIHALL einen unterhaltsam geschriebenen „JERRY COTTON“-Roman, der allerdings nicht nur einige Längen, sondern auch ein großes Manko aufweist.

Und dieses große Manko ist der Fall an sich, auf die die ganze Handlung von „TOD IN SALZBURG“ aufgebaut ist.

Denn wieso informiert Elena Moreau überhaupt das FBI? Wieso nicht Interpol oder eine andere Behörde, die für Versicherungsbetrug zuständig ist?

Denn da keine Straftat auf amerikanischen Boden stattgefunden hat (weder beim Versicherungsbetrug noch bei der Explosion der Jacht)  hat das FBI überhaupt keine Befugnis zu ermitteln bzw. im Ausland zu ermitteln, worüber der Autor die Leser ja im Roman auch informiert.

Also wieso fliegen Jerry Cotton und Phil Decker dann überhaupt nach Österreich, wenn sie dort sowieso nichts machen bzw. ausrichten können, was insgesamt keinen Sinn ergibt und recht unglaubwürdig wirkt…

© by Ingo Löchel

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