Der Lord 1
Das gespaltene ICH
von John Ball
Dr.
Glenn Morton erschafft bei seinem Zellkern-Transfer-Experiment einen Doppelgänger,
einen Klon, von sich selbst.
Doch
das Experiment entgleitet Mortons Kontrolle als er feststellen muss, dass seinem
erwachsener Klon nicht seinem Willen unterwerfen kann, sondern sein zweites Ich
ein selbständiges Wesen mit eigenem Willen ist.
Und Morton hat ein zusätzliches Problem. Er kann seinen Klon nicht töten, denn das würde auch seinen Tod bedeuten.
So schaffen Dr. Morton und William Grimsby den Klon nach Schloss Goonhilly in Cornwall, das schon seit vielen Jahren unbewohnt ist.
Zudem
bekommt der Klon in Gestalt von Rob Jones einen Beschützer an die Seite
gestellt, der auf ihn aufpassen soll.
Nach
einigen Wochen auf Schloss Goonhilly nimmt der Lord, nachdem er die Einladung
seiner Nachbarn bisher abgelehnt hat, zur Verwunderung von Rob Jones die
Einladung von Sir Alexander Bodmin auf Schloss Crowan an, wo er vom Gastgeber
als Sir Edward Mullion begrüßt wird.
Auf
Schloss Crowan wird der Lord auf Trevor Nunns aufmerksam, dem Neffen von Sir
Bodmin, der sich anscheinend in Gefahr befindet.
Denn Trevor hat sich mit einer Gruppe vollkommen skrupelloser Leute eingelassen, die in großem Stil mit Rauschgift handeln…
- Erschienen im Jahr 1975
- Neuveröffentlichung als „Dr. Morton 80“
Nach der Einstellung der Serie „DR. MORTON“, startete der Erber Verlag die Nachfolgeserie „DER LORD“, deren Romane aufgrund der Indizierung diversen „MORTON“-Romane durch die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften“ entsprechend entschärft wurden.
Mit dem unterhaltsamen
Roman „DAS GESPALTENE ICH“ wird ein interessanter Einstieg in die Serie „DER LORD“ geboten, die ganz auf den mysteriösen Protagonisten der Serie zugeschnitten
ist, Sir Edward Mullion, dem Klon von
Dr. Glenn Morton, der anscheinend (aus welchen Gründen auch immer) über
besondere Fähigkeiten verfügt.
Diese Fähigkeiten
setzt „DER LORD“ zusammen mit seiner rechten Hand Rob Jones ein, um Trevor
Nunns aus den Händen skrupelloser Verbrecher zu retten, was ihm letztendlich
auch gelingt, wobei er in England auch dem geheimnisvollen Drahtzieher hinter
dem Rauschgiftschmugglerring das Handwerk legen kann.
© by Ingo Löchel
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