Tony Ballard 88
Elfentanz und Hexenfluch (Teil 1)
von A.F Morland
(Friedrich Tenkrat)
Tony Ballard wird nach seinem Kampf gegen den Werwolf (Band 87) von einem schwarzmagischen Kraftfeld in eine andere Welt versetzt.
Bei seiner Ankunft
dort stellt er schnell fest, dass es sich um eine ihm noch unbekannte Dimension
handelt, in die auch noch andere Menschen versetzt wurden.
Bei diesen handelt es sich unter anderem um einen weiteren Dämonenjäger und einen Parapsychologen.
Nachdem man ein Elfenwesen mit Schmetterlingsflügeln vor einem Käfermann retten konnte...
...erfährt man, dass immer wieder gezielt Feinde der
Hölle entführt und von dem Dämon Thargo bestraft werden.
Auf
dem Weg zum Berg der Kristallschmetterlinge, den die Gefährten nach dem
Gespräch mit der Elfe aufsuchen, kommt es zu weiteren Kämpfen mit den
Käfermännern und einigen Hexen, welche die Begleiterin des Parapsychologen
einem Feuerteufel opfern wollen.
- Erschienen am 30.
Januar 1986
Mit diesem Roman startet ein weiteres der damals sehr
beliebten Fantasy- Abenteuer, das diesmal jedoch nicht in einer der bekannten,
sondern in einer völlig neuen, zunächst namenlosen Welt stattfindet.
Dabei fragt sich nicht nur der Leser, sondern auch
Ballard selbst, ob es nicht bereits genug dieser bunten, meist von Fabelwesen
und Dämonen bevölkerten Welten gibt.
Da es sich aber um eine völlig unbekannte Welt handelt,
gibt es hier auch keinen Bezug zum Serienkosmos, wie es ihn etwa auf Protoc,
der Feuerwelt oder dem Reich der grünen Schatten gäbe, weshalb man es hier im
Grunde mit einem einfachen Fall der Woche zu tun hat, auch wenn dieser zwei
Bände umfasst.
Spannung will hier auch an keiner Stelle aufkommen, da
der Autor das übliche Schema verfolgt, bei dem sich der Held auf eine Mission
begibt und auf dem Weg dorthin gegen zahlreiche Kreaturen kämpft - und
natürlich siegt.
Dass dann in einer solchen Fantasy - Welt auch noch Hexen
ihr Unwesen treiben müssen, wirkt dann etwas an den Haaren herbeigezogen, zumal
diese sofort aufgrund ihres Aussehens als solche bezeichnet werden. Der Kampf
gegen die Hexen nimmt dann auch noch das gesamte letzte Drittel ein.
Etwas wirklich wichtiges oder entscheidendes passiert
hier nicht, und das wird wohl auch im zweiten Teil nicht anders sein, in dem
man es dann mit dem Dämon Thargo zu tun bekommt.
Wobei man sich ohnehin fragt, warum die Hölle bzw.
Asmodis nicht schon viel eher auf die Idee kam, ihre Feinde in dieses Reich zu
entführen. Die Antwort liegt auf der Hand: Weil der Autor erst jetzt darauf
kam…
© by Stefan Robijn

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