John Sinclair 1339
Der Blutengel
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nach
dem Anschlag von Vincent Van Akkeren und Saladin auf das Kloster der Templer
und auf Godwin de Salier, beschließen John Sinclair und Suko noch einige Zeit
in Alet-les-Bains zu bleiben.
Unterdessen
entdeckt Myxin, dass der Blutengel, ein Dämon aus Atlantis überlebt hat, der anscheinend
durch die Rückkehr des Schwarzen Tods erwacht ist.
Um herauszufinden, ob für die Templer und Godwin weitere Gefahr droht, benutzt John Sinclair zusammen mit den Knochensessel den Würfel des Unheils und sieht dabei eine Gestalt auf einem Pferd. Den Blutengel.
Kurz
danach taucht Myxin im Kloster auf, dass er wegen des Blutengels gekommen ist,
einen Dämon aus Atlantis, der dort ein Feind des Schwarzen Tods gewesen ist.
Als
der Blutengel plötzlich im Garten des Klosters auftaucht, kommt es zum Kampf
mit Suko. Mit Hilfe von John Sinclair gelingt es ihm, den Dämon in die Flucht zu
schlagen.
Um
den Blutengel und den Schwarzen Tod aus der Reserve zu locken, benutzt John
Sinclair den Knochensessel…
- Erschienen am 8. März 2004
-
Ein
Roman mit Godwin de Salier, Kara, Myxin und mit dem Schwarzen Tod
Mit dem Roman „DER
BLUTENGEL“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen etwas arg langgezogenes
„JOHN SINCLAIR“-Abenteuer, in dem in der ersten Hälfte so gut wie nichts
passiert.
Zwar taucht zu Beginn des Romans bereits der titelgebende
Blutengel auf, aber das macht den Roman auch nicht viel besser, denn die
Handlung in Alet-les-Bains zieht sich bis zur Hälfte des Heftromans wie ein
Kaugummi.
Zudem werden die Dialoge (insbesondere zwischen Kara und
Myxin sowie zwischen John und Suko) wieder einmal vom Autor endlos in die Länge
gezogen, um vermutlich die Seiten des sehr handlungsarmen Romans in irgendeiner
Weise zu füllen.
Ab den letzten Drittel taucht dann erneut der Blutengel
im Roman auf, wobei es zum Kampf mit dem Dämon kommt, obwohl ich bei der
Beschreibung der völlig unrealistischen und unglaubwürdigen Kampf-Szene nicht
wirklich verstehen konnte, wieso der Dämon überhaupt vor John und Suko flieht,
die bei dem Kampf noch nicht einmal ihre Waffe einsetzen. Zudem greift Myxin überhaupt
nicht ein, der einfach nur tatenlos zusieht.
Am Ende des Romans taucht dann nicht kurz der Schwarze
Tod auf, der nach seiner Rückkehr bisher nur in wenigen Romanen der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ mitgespielt hat, der den Blutengel sang und klanglos vernichtet,
sondern ich fragte mich auch, was der Autor HELMUT RELLERGERD mit seinem Roman
überhaupt bezwecken wollte.
Denn das ganze Szenario mit dem Blutengel macht überhaupt
keinen Sinn. Weder das plötzlich Auftauchen dieses Dämons aus Atlantis, noch
die ganze Handlung des Romans an sich, der im Grunde völlig überflüssig für die
Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ ist.
© by Ingo Löchel

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