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Samstag, 25. April 2026

Der Blutengel

John Sinclair 1339

Der Blutengel

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Nach dem Anschlag von Vincent Van Akkeren und Saladin auf das Kloster der Templer und auf Godwin de Salier, beschließen John Sinclair und Suko noch einige Zeit in Alet-les-Bains zu bleiben.

Unterdessen entdeckt Myxin, dass der Blutengel, ein Dämon aus Atlantis überlebt hat, der anscheinend durch die Rückkehr des Schwarzen Tods erwacht ist.

Um herauszufinden, ob für die Templer und Godwin weitere Gefahr droht, benutzt John Sinclair zusammen mit den Knochensessel den Würfel des Unheils und sieht dabei eine Gestalt auf einem Pferd. Den Blutengel.

Kurz danach taucht Myxin im Kloster auf, dass er wegen des Blutengels gekommen ist, einen Dämon aus Atlantis, der dort ein Feind des Schwarzen Tods gewesen ist.

Als der Blutengel plötzlich im Garten des Klosters auftaucht, kommt es zum Kampf mit Suko. Mit Hilfe von John Sinclair gelingt es ihm, den Dämon in die Flucht zu schlagen.

Um den Blutengel und den Schwarzen Tod aus der Reserve zu locken, benutzt John Sinclair den Knochensessel…

  • Erschienen am 8. März 2004
  • Ein Roman mit Godwin de Salier, Kara, Myxin und mit dem Schwarzen Tod

Mit dem Roman  „DER BLUTENGEL“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen etwas arg langgezogenes „JOHN SINCLAIR“-Abenteuer, in dem in der ersten Hälfte so gut wie nichts passiert.

Zwar taucht zu Beginn des Romans bereits der titelgebende Blutengel auf, aber das macht den Roman auch nicht viel besser, denn die Handlung in Alet-les-Bains zieht sich bis zur Hälfte des Heftromans wie ein Kaugummi.

Zudem werden die Dialoge (insbesondere zwischen Kara und Myxin sowie zwischen John und Suko) wieder einmal vom Autor endlos in die Länge gezogen, um vermutlich die Seiten des sehr handlungsarmen Romans in irgendeiner Weise zu füllen.

Ab den letzten Drittel taucht dann erneut der Blutengel im Roman auf, wobei es zum Kampf mit dem Dämon kommt, obwohl ich bei der Beschreibung der völlig unrealistischen und unglaubwürdigen Kampf-Szene nicht wirklich verstehen konnte, wieso der Dämon überhaupt vor John und Suko flieht, die bei dem Kampf noch nicht einmal ihre Waffe einsetzen. Zudem greift Myxin überhaupt nicht ein, der einfach nur tatenlos zusieht.

Am Ende des Romans taucht dann nicht kurz der Schwarze Tod auf, der nach seiner Rückkehr bisher nur in wenigen Romanen der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ mitgespielt hat, der den Blutengel sang und klanglos vernichtet, sondern ich fragte mich auch, was der Autor HELMUT RELLERGERD mit seinem Roman überhaupt bezwecken wollte.

Denn das ganze Szenario mit dem Blutengel macht überhaupt keinen Sinn. Weder das plötzlich Auftauchen dieses Dämons aus Atlantis, noch die ganze Handlung des Romans an sich, der im Grunde völlig überflüssig für die Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ ist.

© by Ingo Löchel

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