Tony Ballard 39
Wolfsnacht
von A.F Morland (Friedrich Tenkrat)
Ballard erfährt von Peckinpah, dass im Krankenhaus
das Opfer eines Werwolfs eingeliefert wurde, worauf er sich mit Vladek
Rodensky, der bei ihm zu Besuch ist, dorthin begibt.
Es stellt sich heraus, dass man es mit einem Werwolf
- Fluch zu tun hat, der sich alle 27 Jahre erfüllt, wobei die Seele des
Werwolfs dann in ein Neugeborenes schlüpft.
Im Krankenhaus muss Ballard sich dem inzwischen verwandelten Werwolf stellen und man bekommt es noch mit einem zweiten zu tun, der mit den neu errungenen geweihten Silbersternen vernichtet wird.
- Erschienen: 16. März 1984
Der Roman ist in zwei
Handlungsebenen aufgeteilt, von denen eine in der Vergangenheit im Jahr 1956
spielt. Die dort geschilderten Ereignisse sind durchaus spannend und
kurzweilig, während in der Gegenwart eher wenig bis gar nichts passiert, bevor
man die Werwölfe dann am Ende aufstöbert und vernichtet.
Bis dahin befasst Morland sich
fast ausschließlich mit internen Dingen, wie den frisch eingetroffenen
silbernen Wurfsternen, dem Besucher aus Wien, Vladek Rodensky, der natürlich
ausführlich über die jüngsten Ereignisse informiert werden muss (ebenso wie der
Leser) und mit Cruv, dem Gnom von der Prä - Welt Coor, der hier zu Peckinpahs
Leibwächter ernannt wird und somit Roxane ablöst.
Das ist zwar ebenfalls durchaus
unterhaltsam, auch wenn die momentane Entwicklung bereits in den letzten Bänden
ausführlich behandelt wurde, die eigentliche Handlung kommt, abgesehen von der
Nebenhandlung, dann aber erst am Ende in die Gänge. So passiert dann auch nicht
viel mehr, als dass man die beiden Werwölfe stellt und vernichtet.
Was den Wolfsfluch betrifft, so
sorgt dieser eher für Verwirrung, als für Spannung, da hier ausgesagt wird,
dass man neben der bekannten Methode auch durch Seelenwanderung zum Werwolf
werden kann, was doch etwas sehr ungewöhnlich erscheint.
© by Stefan Robijn
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