Tony Ballard 85
Professor Kulls Blutnixe (Teil 1)
von A.F Morland
(Friedrich Tenkrat)
Der
CIA Agent Noel Bannister ruft Ballard an und bittet ihn um Unterstützung bei
einem Fall auf den Bahamas.
Bei
diesem ging es zunächst um ein paar Gangster, die eine Jadefigur stahlen, um
mit dem Geld Waffengeschäfte zu betreiben, doch dann wurde ein Kollege Noels
von einem Cyborg angegriffen, was bedeutet, dass Professor Kull seine Hände im
Spiel hat.
Als Ballard die Bahamas erreicht, wird er von Kulls Männern abgefangen, betäubt und ins Meer geworfen, weshalb Kull, der mit Atax an einem neuen Projekt arbeitet, zunächst glaubt, dass er tot ist.
Bei
diesem Projekt handelt es sich um ein in seinem Labor gezüchtetes Mischwesen
aus Vampir und Nixe, von dem Ballard, der von Bannister gerettet wird, noch
nichts ahnt.
- Erschienen
am 20. Dezember 1985
In diesem ersten Teil eines Mehrteilers um Professor
Kull, der inzwischen ein Bündnis mit Atax eingegangen ist, passiert zwar schon
recht viel, allerdings überwiegt der Anteil mit diversen Nebenschauplätzen,
wobei man sich fragt, was der Autor mit der Einführung einer “Vampirnixe”
überhaupt bezwecken will.
Der einzige Grund für die Existenz dieses Wesens scheint
der zu sein, dass es im Gegensatz zu normalen Vampiren keine Angst vor
fließendem Wasser mehr hat, was angesichts des Aufwands doch etwas dürftig
erscheint. Da hat Morland sich wohl einfach etwas passendes zum Cover ausdenken
wollen, was aber nicht so wirklich geklappt hat.
Der einzige Zweck der Vampirin besteht in diesem ersten
Teil praktisch nur darin, ein paar Seiten zu schinden, zunächst noch als
normale Vampirin auf der Suche nach Opfern, später dann als Mischwesen, dem
diverse Opfer zugeführt werden.
Auch fragt man sich als Leser, was es mit der Jadefigur
auf sich hat, hinter der alle Beteiligten her sind, und bei der es sich
scheinbar um ein schwarzmagisches Objekt handelt, was aber erst auf den letzten
Seiten angedeutet und wohl im nächsten Band aufgeklärt wird.
In diesem bekommt Ballard dann hoffentlich etwas mehr zu
tun, als sich nur von den Kollegen retten zu lassen. Wirklich aktiv gegen seine
Gegner vorgegangen ist er hier noch nicht, auch wenn man lobend erwähnen muss,
dass diese hier mal auf die einfache Weise versuchen, ihn aus dem Weg zu
räumen, anstatt zu kämpfen.
Dass Bannister ihn dann zufällig auf dem offenem Meer findet, als er von einem Hai angegriffen wird, ist wieder ein typischer Heftroman - Zufall, da er nur eine vage Ahnung hat, wo Ballard sein könnte.
© by Stefan Robijn

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